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aicas und die Open Group kündigen Teilnahme im JEOPARD-Projekt an
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aicas und die Open Group kündigen Teilnahme im JEOPARD-Projekt an
Europa investiert über 3 Mio. € in Forschung und Entwicklung von Echtzeit-Java-Technologien für Multicore-Systeme
aicas GmbH und die Open Group leiten eine Initiative mit führenden europäischen Echtzeit-Technologie-Entwicklern, Herstellern und Forschungsinstituten
Karlsruhe, Deutschland und Reading, England, den 14. Februar 2008
Die aicas GmbH und die Open Groupe gaben heute bekannt, dass sie sich mit
einem Konsortium von europäischen Echtzeittechnologie-Entwicklern,
Industrieunternehmen und Forschungsorganisationen zusammengeschlossen haben,
um ein neues Framework für Java-basierte Echtzeitanwendungen auf modernen
Parallelprozessor-Systemen zu entwickeln. Unterstützt durch die Europäische
Kommission, investiert das JEOPARD-Projekt (Java Environment for Parallel
Real-time Development) über 3,3 Mio. € in ein modernes
Framework für Echtzeit-Java auf Parallel- und Mehrkernsystemen. Dieses
plattformunabhängige Framework erhält die Robustheit und Zuverlässigkeit,
die essentiell für sicherheits- und missionskritische Systeme ist, während
es die zusätzliche Rechenleistung moderner Parallelprozessorsysteme nutzen kann.
Geführt von der Open Group umfasst das JEOPARD-Team vier Universitäten und
Forschungsinstitute: Die Universität von York, die Technische Universität Wien,
das FZI und die Technische Universität von Cluj-Napoca; Drei industrielle
Hersteller: EADS, RadioLabs und SkySoft; Sowie zwei Embedded Systems Technologielieferanten:
aicas und Sysgo. Die technische Leitung hat aicas, um sicherzustellen,
dass die Projektergebnisse die höchsten industriellen Standards für Zuverlässigkeit
und Echtzeitleistung erfüllen.
Das strategische Ziel des JEOPARD-Projektes ist es, Werkzeuge zur plattformunabhängigen
Entwicklung von Echtzeit-Systemen für SMP Mehrkern-Plattformen bereitzustellen.
Diese Werkzeuge werden die erhöhte Software-Produktivität und Wiederverwendbarkeit,
die auf Multicore-Desktop-Systemen Standard sind, mit den speziellen Bedürfnissen
von eingebetteten und Echtzeitsystemen verbinden. Das Projekt wird aktiv zu Standards
für portierbare Software in diesem Einsatzgebiet, wie z.B. der RTSJ (Real-Time
Specification for Java), beitragen.
Außerdem wird das JEOPARD-Projekt eine plattformunabhängige Software-Entwicklungsschnittstelle
für Echtzeit-Mehrkernsysteme entwickeln. Die Schnittstelle wird auf bereits
existierenden Technologien, einschließlich der Real-Time Specification for Java
(JSR 1 und JSR 282) und Safety-Critical Java (JSR 302), basieren. Diese Technologien
bieten derzeit eine starke Grundlage für die Entwicklung von komplexen und
zuverlässigen Echtzeitsystemen, aber sie stellen noch keine Unterstützung für
Mehrkernsysteme zur Verfügung. Eine noch größere Herausforderung ist, dass manche
Technologien nur einen Prozessor gleichzeitig ansprechen können, was es unmöglich
macht Anwendungen zu entwickeln, die mit der Anzahl vorhandener Prozessoren in
jetzigen und zukünftigen Mehrkernsystemen skalieren.
"Die Partner des JEOPARD-Konsortiums sind Experten für alle Technologie-Ebenen
eingebetteter Mehrkernsysteme, von der Prozessorarchitektur bis zur Java Virtual
Machine und den C- und Java- APIs", sagt Scott Hansen, Direktor für europäische
Projekte der Open Group. "Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt kritische
Probleme in jeder dieser Schichten lösen wird, und so eine mächtige Schnittstelle
für Anwendungsentwickler auf der höchsten Ebene bieten wird."
"Entwickler von Embedded Systems benötigen eine stabile, auf anerkannten Standards
beruhende Plattform, wenn sie in neue Anwendungen investieren sollen, die
Mehrkernsysteme voll ausnutzen können," sagte Dr. Fridjof Siebert, CTO von aicas
und technischer Direktor des Konsortiums. "Das JEOPARD-Projekt wird einen Entwicklungspfad
zur Verfügung stellen, der die Vorteile von Java, wie Portierbarkeit, Interoperabilität
und objektorientiertes Design, erhält, während Entwicklern von Echtzeitsystemen ermöglicht
wird höhere Leistung und Skalierbarkeit auf zunehmend komplizierteren Mehrkernplattformen
zu erreichen."
Das JEOPARD-Projekt wird zum Teil durch das 7. Rahmenprogramm finanziert, einer Initiative
der Europäischen Kommission um europäische Forschung und Entwicklung von neuen Technologien,
Anwendungen und Industrien zu fördern. Das Projekt wird bis 2010 laufen und wird dabei zu
laufenden Standardisierungsentwicklungen bezüglich Echtzeit-Java und Mehrkernsystemen beitragen.
Über die aicas GmbH (www.aicas.com)
aicas ist der führende Anbieter von Echtzeit-Java für Embedded Systems. Zusätzlich bietet
die Firma auch Analyse- und Optimierungswerkzeuge an, die Entwicklern helfen, die Qualität
ihrer Anwendungen zu steigern. aicas bietet als Dienstleister auch die Möglichkeit, JamaicaVM
an die Bedürfnisse der einzelnen Kunden anzupassen, insbesondere in Verbindung mit
verschiedenen Zielsystemen. JamaicaVM ist einzigartig in ihrem Marktsegment: Sie ist die einzige
Java-VM mit einem hart echtzeitfähigen Garbage Collector. aicas beliefert unter anderem den Luft- und
Raumfahrt-Sektor, die industrielle Automatisierung und die Automobilbranche. Zu den Kunden
zählen Boeing, EADS Astrium, EADS Military Air Systems, Honeywell und Siemens. Der Hauptsitz
der Firma liegt in Karlsruhe. Zweigniederlassungen existieren in den USA und Japan. Zusätzlich
hat aicas hochqualifizierte Vertriebspartner in Europa und Asien.
Über die Open Group (www.opengroup.org)
Die Open Group ist ein anbieter- und technologieunabhängiges Konsortium, dass die
Entwicklung des grenzenlosen Informationsflusses (Boundaryless Information Flow)
vorantreibt, der den Zugriff auf integrierte Informationen innerhalb und zwischen Unternehmen,
basierend auf offenen Standards und globaler Interoperabilität, ermöglicht. Die Open Group
arbeitet mit Kunden, Zulieferern, Konsortien und anderen Standardisierungsgremien zusammen.
Ihre Rolle ist es, gegenwärtige und aufkommende Anforderungen zu erkennen, zu verstehen
und anzugehen, Richtlinien zu etablieren und zu Best Practices beizutragen;
Interoperabilität zu ermöglichen, Konsens zu fördern, sowie Spezifikationen und Open Source
Technologien zu entwickeln und zu integrieren; Ein umfangreiches Angebot von Dienstleistungen
anzubieten um die operationale Effizienz von Konsortien zu verbessern; Und den besten
industriellen Zertifizierungs-Service zu bieten. Weitere Informationen über die Open Group
sind erhältlich auf http://www.opengroup.org.
Weitere Informationen
| aicas GmbH |
The Bateman Group |
| Haid-und-Neu-Str. 18 |
Bill Bourdon |
| 76131 Karlsruhe |
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| Deutschland |
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| Tel.: +49 721 663 968-0 |
Tel.: (415) 602-1491 |
| E-Mail: info@aicas.com |
E-Mail: opengroup@bateman-group.com |
| Web: www.aicas.com |
Web: www.opengroup.org |
Online stehen folgende Informationen bereit:
Pressemitteilungen: http://www.aicas.com/press.html
Pressebilder: http://www.aicas.com/images.html
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